Stress wird erst dann zum Problem, wenn er chronisch wird. Dann kann er unter anderem zu Bluthochdruck, chronischen Entzündungen, Krebs und Depression führen. Es gibt einige Wege, um Stress zu begegnen. Eine davon ist die Meditation. In meiner Projektarbeit möchte ich auf die Wirkung der Meditation auf Stress eingehen. Meine Arbeit möchte für Meditation werben aber nicht mit fragwürdigen Behauptungen, sondern mit Aussagen, deren Wahrheit durch wissenschaftliche Untersuchungen belegbar ist.

Wie kommt es zum Stress?

Stress ist ein Ungleichgewicht zwischen den Anforderungen der Umwelt, und den persönlichen Voraussetzungen, Möglichkeiten Fähigkeiten, Ressourcen des Individuums.Psychischer Stress ist ein biochemischer Vorgang der nur im Kopf stattfindet, dieser wird hervorgerufen durch die Angst etwas nicht schaffen zu können bzw. nicht genügend Ressourcen zu haben eine Situation meistern zu können. Er wirkt nicht von außen auf eine Individuum ein, sondern entsteht immer nur in der gestressten Person selbst.

Stressarten

Wir unterscheiden im Wesentlichen zwei unterschiedliche Arten von Stress. Einmal den positiven Stress (Eustress) und den negativen Stress (Distress). Negativen Stress wie der Stress in der Partnerschaft oder auf der Arbeit wird als belastender Stress bezeichnet, wobei der positive Stress, der Stress den jemand hat wenn sie/ er sich auf etwas besonders freut, als angenehmer Stress betrachtet wird.

Stressfolgen

Stress wird gefährlich wenn er chronisch wird. Der andauernde Alarmzustand zehrt an den körperlichen und psychischen Reserven. Die eigentlich bei akutem Stress nur kurzfristig anhaltenden Reaktionen wie Muskelanspannung oder Bluthochdruck bleiben über einen längeren Zeitraum bestehen. Die Folgen sind Unruhe, Erschöpfung und depressive Störungen. Während der akute Stress für eine Verbesserung der Abwehrlage im Körper sorgt, hat der chronische Stress das genaue Gegenteil zur Folge. So lässt sich nachweisen, dass bei chronischer Stressbelastung z.B. das Immunsystem geschwächt wird und sich die Wundheilung verlangsamt.
Weitere mögliche Folgen sind erhöhte Müdigkeit, Depression und Magen-Darm-Erkrankungen. Auch die Erhöhung des Schlaganfall- und Herzinfarkt-Risikos sind dem chronischen Stress zuzuordnen. Seit 1994 ist der Anteil an chronisch Kranken in Deutschland um 80% gestiegen.

Anfrage senden